Dieses Kooperationskonzept wendet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren mit entsprechender Suchtdisposition. Die Betroffenen konsumieren illegale Drogen und sind bereit, durch entsprechende therapeutische Hilfen den bisherigen Drogengebrauch aufzugeben. Die Möglichkeit der Entwicklung von realistischen Lebensperspektiven ist eine notwendige Grundvoraussetzung.



Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen leben in der Regel in eigenen Wohnungen und werden dort im Rahmen einer Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuung betreut und angeleitet. Durch die Beratungsstelle für Drogenprobleme erhalten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine ambulante Therapie, die auch mit einer Substitution einhergehen kann (i.d. Regel wöchentlich stattfindende Sitzungen).
Inhalt der Betreuung und Therapie wird zu Beginn häufig das Nachholen von Sozialisationsdefiziten sein. Dies beinhaltet die Stärkung der Ich-Strukturen in Verbindung mit einer realistischeren Selbsteinschätzung. Weiterhin werden die suchtfördernden persönlichen und sozialen Strukturen bearbeitet und ggf. verändert. Neben diesen eher suchtspezifischen Faktoren ist das Erlernen sozialer Kompetenzen, die schulische oder berufliche Wiedereingliederung und das Hinführen zu einer gesunden Lebensweise Ziel der Betreuung.

Die Fachkräfte des BuB und der Beratungsstelle für Drogenprobleme arbeiten in Form von regelmäßigen institutionsübergreifenden Fallbesprechungen zusammen, so dass ein Austausch über den Entwicklungsprozess des Jugendlichen oder jungen Erwachsenen gegeben ist.

Leistungsbeschreibung und Qualitätsentwicklung